Das sind die 2000-Watt-Ziele

  • Senkung des Primärenergieverbrauchs pro Person auf 2000 Watt.
  • Senkung des CO₂-Ausstosses auf eine Tonne pro Person und Jahr.
  • Förderung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz.
  • Verzicht auf neue Kernenergiebeteiligungen und Bezugsrechte.

Unser Beitrag zur 2000-Watt-Gesellschaft

  • Wir investieren in den Ausbau und die Förderung von erneuerbaren Energien und reduzieren den CO₂-Ausstoss nachhaltig.
  • Wir entwickeln intelligente Energielösungen und setzen auf erneuerbare Energiequellen, um Liegenschaften ökologisch mit Energie zu versorgen.
  • Wir sorgen mit Renaturierungsprojekten für eine intakte Umwelt und eine nachhaltige Entwicklung unserer Stadt.
  • Wir unterstützen die Forschung in den Bereichen Energieeffizienz und erneuerbare Energien.
  • Wir beraten Privat- und Geschäftskunden in Energiefragen.

So belohnen wir Ihr Engagement für die 2000-Watt-Gesellschaft

Im Rahmen der 2000-Watt-Ziele unterstützen wir Sie mit Förderbeiträgen bei der Umsetzung von Energiesparmassnahmen.

Was fördern wir?

  • Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen
  • Effiziente elektrische Anlagen oder Geräte
  • Stromsparmassnahmen
  • Anlagen, die einen Beitrag zur Treibhausgasreduktion leisten
  • Analysen über realisierbare Stromsparpotenziale
  • Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur rationellen Elektrizitätserzeugung und -verwendung sowie zum Ersatz von fossilen Energieträgern
  • Bildungs- und Sensibilisierungsmassnahmen

Pauschale Förderbeiträge für Anlagen

Solarstromanlagen (Photovoltaik) über 2 kWp
  • ewz fördert Solarstromanlagen über 2 kWp. 
  • Der Förderbeitrag beträgt maximal 30% der aktuellen Referenzinvestitionskosten des BFE. 
  • Wir führen eine Erfolgskontrolle durch und nehmen eine Beitragskürzung vor, wenn der Sollertrag von derzeit 855 kWh/kWp unterschritten wird. 
  • Bei Solarstromanlagen sind die Förderbeiträge nicht kumulierbar mit weiteren Förderbeiträgen. Anlagen, welche eine Einmalvergütung (KLEIV/GREIV) oder die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) erhalten oder die Herkunftsnachweise (HKN) veräussern, sind nicht beitragsberechtigt.

Thermische Sonnenkollektoranlagen

  • Sonnen-Flachkollektoranlagen mit einer Fläche von bis zu 200 m² und von bis zu 10% der Energiebezugsfläche (EBF) erhalten einen Förderbeitrag von CHF 300 pro m² Aperturfläche. 
  • Wenn weitere (z. B. kantonale) Förderbeiträge ausbezahlt werden, kürzen wir die 2000-Watt-Beiträge so, dass die Summe der Beiträge CHF 300 pro m² nicht übersteigt.
  • Anlagen müssen mindestens die europäische Norm EN 12975 erfüllen und/oder das Solarkeymark-Label, das SPF-Qualitätslabel oder ein gleichwertiges Qualitätslabel tragen.
  • Liegenschaften, welche an ein Fernwärmegebiet angeschlossen werden können, erhalten keine Beiträge.
Wärmepumpen
  • Gefördert werden Luft/Wasser-, Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen. Der Beitrag richtet sich nach den vermiedenen Treibhausgasemissionen (Fördersatz CHF 70 pro Tonne THG) respektive den nicht amortisierbaren Mehrkosten. 
  • Um die vermiedenen Treibhausgasemissionen zu ermitteln, bestimmen wir eine Referenzanlage mit Gas oder Erdöl basierend auf der Objektadresse. 
  • Für die nicht amortisierbaren Mehrkosten führen wir eine standardisierte Kostenrechnung durch. 
  • Für Anlagen über 100 kW führen wir eine einjährige Erfolgskontrolle durch und ermitteln die effektive Jahresarbeitszahl. Ist diese zu tief, kann dies zu einer Beitragskürzung führen.
  • Wärmepumpen müssen mindestens die Norm EN 255, bzw. EN 14511 erfüllen und/oder das D-A-CH-Zertifikat, die WPZ-Buchs-Prüfung oder ein gleichwertiges Qualitätslabel tragen.
  • Wärmepumpen müssen mit erneuerbarem Strom betrieben werden.
  • Liegenschaften welche an ein Fernwärmegebiet angeschlossen werden können, erhalten keine Beiträge.
Energieverbunde
  • Gefördert werden leitungsgebundene Energieversorgungen zur Wärmelieferung mit Gebietsauftrag, Gebietskonzession oder einer vergleichbaren energiepolitischen Legitimation.
  • Der Beitrag richtet sich nach den vermiedenen Treibhausgasemissionen (Fördersatz CHF 70 pro Tonne THG) respektive den nicht amortisierbaren Mehrkosten.
  • Beitragsberechtigt sind Grundeigentümerschaften, die ihre Lie­genschaft anschliessen, und die Betreiberschaft der leitungsge­bundenen Energieversorgung.
  • Weitere Bedingungen und Möglichkeiten auf Anfrage.
Ladeinfrastruktur Elektromobilität
  • Förderung private Ladeinfrastruktur: Gefördert werden Ladestellen mit einer Leistung bis 22 kW. Für Ladestellen ohne Lastmanagement beträgt der Förderbeitrag 40% der Kosten der Ladeinfrastruktur und der direkten Installationskosten oder Fr. 80.– pro kW Anschlussleistung. Massgebend ist der tiefere Betrag.
    Für Ladestellen mit Lastmanagement beträgt der Förderbetrag 60% der Kosten der Ladeinfrastruktur und der direkten Installationskosten oder Fr. 150.– pro kW Anschlussleistung. Massgebend ist der tiefere Betrag.
  • Förderung öffentlich zugängliche Ladeinfrastruktur: Für Ladestellen bis 22 kW mit Wechselstrom (AC) beträgt der Förderbeitrag 40% der Kosten der Ladeinfrastruktur und der direkten Installationskosten oder Fr. 120.– pro kW Anschlussleistung. Massgebend ist der tiefere Betrag. Ladestellen mit einer Anschlussleistung grösser 22 kW (sog. Schnellladestationen) werden mit Gleichstrom (DC) betrieben. Der Förderbeitrag beträgt 60% der Kosten der Ladeinfrastruktur und der direkten Installationskosten oder Fr. 200.– pro kW Anschlussleistung. Massgebend ist der tiefere Betrag.
  • Förderung Ladeinfrastruktur öffentlicher Personennahverkehr: Der Förderbeitrag beträgt 40% der Kosten der Ladeinfrastruktur und der direkten Installationskosten.
  • Förderung Elektrobusse des öffentlichen Personennahverkehr: Der Förderbeitrag beträgt 30% des Neupreises des Fahrzeugs einschliesslich Batterie oder 30% der Leasingkosten.

Wer kann von Förderbeiträgen profitieren?

Beitragsberechtigt sind Private, Unternehmen und Institutionen, sofern sie die Massnahme im Versorgungsgebiet von ewz, also in der Stadt Zürich oder in einer der beitragsberechtigten Ortschaften im Kanton Graubünden, umsetzen.

Region Ortschaften
Zürich Stadt Zürich
Domleschg Almens, Feldis, Fürstenau, Fürstenaubruck, Paspels, Pratval, Rodels, Rothenbrunnen, Scharans, Scheid, Trans, Tumegl/Tomils
Heinzenberg Cazis, Dalin, Flerden, Masein, Portein, Präz, Sarn, Summaprada, Tartar, Tschappina (ohne Fraktion Glas), Urmein
Rheintal Says, Trimmis, Untervaz
Albulatal Lantsch/Lenz, Mutten
Oberhalbstein Bivio, Cunter, Marmorera, Mulegns, Parsonz, Riom, Rona, Salouf, Savognin, Sur, Tinizong
Rheinwald Medels, Nufenen

Achtung: Bitte reichen Sie das Antragsformular für Anlagen oder Energieverbunde spätestens fünf Wochen vor Baubeginn ein.

Weitere Förderprogramme

Den bewussten Umgang mit unseren Energieressourcen unterstützen wir mit verschiedenen weiteren Förderprogrammen und Energiespartipps.