Sie möchten Strom bzw. Wärme aus erneuerbaren Quellen produzieren oder Stromsparmassnahmen umsetzen?
Im Rahmen der 2000-Watt-Ziele unterstützt Sie ewz dabei finanziell.

Die Bevölkerung der Stadt Zürich hat in einer Volksabstimmung im Jahr 2016 entschieden, dass ewz Stromsparmassnahmen und
erneuerbare Energien fördern soll, welche die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft unterstützen. Im Versorgungsgebiet Graubünden haben die Gemeinden für die beitragsberechtigten Ortschaften einen Leistungsauftrag mit denselben Zielen erteilt. 

Beitragsberechtigt sind Private, Unternehmen und Institutionen, sofern sie die Massnahme im Versorgungsgebiet von ewz,
also in der Stadt Zürich oder in einer der beitragsberechtigten Ortschaften im Kanton Graubünden umsetzen.

Beitragsberechtigte Ortschaften in Graubünden.

Region Ortschaften
Domleschg

Almens, Feldis, Fürstenau, Fürstenaubruck, Paspels, Pratval, Rodels, Rothenbrunnen,

Scharans, Scheid, Trans, Tumegl/Tomils

Heinzenberg

Cazis, Dalin, Flerden, Masein, Portein, Präz, Sarn

Summaprada, Tartar, Tschappina (ohne Fraktion Glas), Urmein

Rheintal Says, Trimmis, Untervaz
Rheinwald Medels, Nufenen
Albulatal Alvaschein, Brienz/Brinzauls, Lantsch/Lenz, Mon, Mutten, Stierva, Tiefencastel
Oberhalbstein Bivio, Cunter, Marmorera, Mulegns, Parsonz, Riom, Rona, Salouf, Savognin, Sur, Tinizong
Vaz/Obervaz Lain, Lenzerheide, Muldain, Solis, Valbella, Zorten

Beitragsberechtigte Personen aus Graubünden können sich an unsere Mitarbeitenden in Sils im Domleschg (graubuenden@ewz.ch oder 058 319 68 68) wenden.

  • Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Energiequellen
    erzeugen (z. B. Solarstromanlagen)

  • Effiziente elektrische Anlagen oder Geräte
    (z. B. Haushaltgeräte)

  • Stromsparmassnahmen

  • Anlagen, welche einen Beitrag zur Treibhausgasreduktion leisten (z. B. Sonnenkollektor- und Wärmepumpenanlagen sowie Elektromobilität)

  • Analysen über realisierbare Stromsparpotenziale

  • Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur rationellen Elektrizitätserzeugung und -verwendung sowie zum Ersatz von fossilen Energieträgern

  • Bildungs- und Sensibilisierungsmassnahmen

Die Beitragsbestimmungen (rechtliche Grundlagen) sind in der Amtlichen Sammlung der Stadt Zürich zu finden: AS 732.360 und AS 732.361.

Bei nachfolgenden Anlagen werden pauschale Beiträge gewährt. Für andere förderwürdige Anlagen, Energieanalysen, Forschungs- und Entwicklungsarbeiten sowie Bildungs- und Sensibilisierungsmassnahmen berechnet ewz die Beiträge individuell. Bitte schreiben Sie eine Mail an: 2000-watt-beitraege@ewz.ch

Solarstromanlagen (Photovoltaik) über 30 kWp
  • ewz fördert Solarstromanlagen über 30 kWp. Kleinere Anlagen werden vom Bund gefördert, siehe www.swissgrid.ch.
  • Der Förderbeitrag beträgt maximal 35% der aktuellen Referenzinvestitionskosten der kostendeckenden Einspeisevergütung (KEV).
  • Es wird eine einjährige Erfolgskontrolle durchgeführt und bei Unterschreitung des Sollertrags von derzeit 855 kWh/kWp eine Beitragskürzung vorgenommen.
  • Bei Solarstromanlagen sind die Förderbeiträge nicht kumulierbar mit weiteren Förderbeiträgen.
  • Anlagen, welche die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) gemäss Energiegesetz Art. 7a erhalten oder die Herkunftsnachweise (HKN) veräussern, sind nicht beitragsberechtigt.

Thermische Sonnenkollektoranlagen

 

  • Sonnen-Flachkollektoranlagen erhalten einen Förderbeitrag von CHF 300 pro m2 Aperturfläche.
  • Wenn weitere (z. B. kantonale) Förderbeiträge ausbezahlt werden, werden die 2000-Watt-Beiträge so gekürzt, dass die Summe der Beiträge CHF 300 pro m2 nicht übersteigt.
  • Anlagen müssen mindestens die europäische Norm EN 12975 erfüllen und/oder das Solarkeymark-Label, das SPF-Qualitätslabel oder ein gleichwertiges Qualitätslabel tragen.
Wärmepumpen
  • Gefördert werden Luft/Wasser-, Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen. Der Beitrag richtet sich nach den vermiedenen Treibhausgasemissionen (Fördersatz CHF 35 pro Tonne THG) respektive den nicht amortisierbaren Mehrkosten sowie der Jahresarbeitszahl (JAZ).
  • Für die Ermittlung der vermiedenen Treibhausgasemissionen wird eine Referenzanlage mit Gas oder Erdöl basierend auf der Objektadresse bestimmt.
  • Für die nicht amortisierbaren Mehrkosten wird eine standardisierte Kostenrechnung durchgeführt.
  • Die Berechnung der objektspezifischen Jahresarbeitszahl muss mit der Methode WPesti durchgeführt werden.
  • Für Anlagen über 100 kW wird eine einjährige Erfolgskontrolle durchgeführt und die effektive Jahresarbeitszahl ermittelt. Ist diese tiefer als die berechnete (WPesti) kann dies zu einer Beitragskürzung führen.
  • Wärmepumpen müssen mindestens die Norm EN 255, bzw. EN 14511 erfüllen und/oder das D-A-CH-Zertifikat, die WPZ-Buchs-Prüfung oder ein gleichwertiges Qualitätslabel tragen.
  • Wärmepumpen müssen mit erneuerbarem Strom betrieben werden.

Das vollständig ausgefüllte und unterzeichnete Beitragsgesuch muss zusammen mit den darin geforderten Beilagen spätestens fünf Wochen vor Baubeginn bei ewz eintreffen. Achtung: Vor dem Entscheid von ewz über das Beitragsgesuch dürfen Sie keine Aufträge erteilen oder Bestellungen tätigen. ewz bezahlt die Beiträge nach Abschluss der Arbeiten und einer allfälligen Schlusskontrolle.

Gut zu wissen.

  • Mit den Arbeiten dürfen Sie erst nach unserer Gutsprache beginnen.
  • Die Beitragsgewährung kann mit Bedingungen wie z.B. der Installation eines Energiezählers verknüpft sein.
  • Auf eine Beitragsgewährung besteht kein Rechtsanspruch.
  • Die Beiträge werden nach Abschluss der Arbeiten und einer allfälligen Schlusskontrolle ausbezahlt. 
  • Werden die Auflagen nicht oder nur teilweise eingehalten, können die Beiträge gekürzt werden.

Kundinnen und Kunden mit Stromsparfonds-Gesuchen, die unter Vorbehalt bewilligt wurden, werden so bald wie möglich informiert.

EcoCool für gewerbliche Kühl- und Gefriergeräte

Energieeffizient kühlen und dabei Geld sparen.

Sowohl im Kleinbetrieb als auch im internationalen Lebensmittelkonzern verbrauchen gewerbliche Kühlgeräte sehr viel Energie und verursachen hohe Stromkosten.

ewz gewährt deshalb 2000-Watt-Beiträge in Zusammenarbeit mit ProKilowatt (BFE).

EcoGastro für gewerbliche Küchen.

Kochen mit Induktion - und hohe Energiekosten sind passé.

Sie führen eine professionelle Gastronomieküche und wollen Ihre Gusskochstellen durch Induktion ersetzen? Melden Sie sich über das entsprechende Gesuchsformular für das Förderprogramm  «EcoGastro»  an.

Stromeffizienzprogramme in den Kantonen Zürich und Graubünden.

Energetische Gebäudemassnahmen und Stromeffizienzmassnahmen.

Weitere Beiträge durch Bund, Kantone, Gemeinden und Institutionen.

Informationen zu den laufenden Förderprogrammen in ihrer Gemeinde finden Sie bei «Energiefranken.ch».

Achtung: Verschiedene Förderbeiträge sind nicht kumulierbar mit den Beiträgen aus dem Stromsparfonds. Bitte erkundigen Sie sich frühzeitig und deklarieren Sie weitere beantragte Förderbeiträge in den Stromsparfonds-Gesuchsunterlagen.