Gemäss der BFE- Benchmarking-Studie erfüllt ewz die Zielsetzungen der Energiestrategie 2050 und von EnergieSchweiz am besten und belegt den 1. Platz. Die heute veröffentlichte Studie des Bundesamtes für Energie (BFE) beurteilt 100 Schweizer Energieversorger und ihre Aktivitäten in Bezug auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz im Strom- und Wärmebereich.

Die Auszeichnung als nachhaltigstes Energieversorgungsunternehmen der Schweiz bestätigt, dass ewz das führende Unternehmen mit wegweisenden Energie- und Kommunikationslösungen ist. Seit der Lancierung des BFE-Benchmarkings nimmt ewz daran teil. «Nachhaltigkeit ist Teil der ewz-DNA», sagt ewz-Direktor Benedikt Loepfe. «Wir sind sehr stolz, dass uns das BFE als nachhaltigster Energiedienstleister der Schweiz in beiden Kategorien ausgezeichnet hat. ewz zeigt seit Jahren, dass die Konzentration auf erneuerbare Energien auch wirtschaftlich sinnvoll ist.»

Mit der konsequenten Ausrichtung auf Energieeffizienz, Nachhaltigkeit und vor allem dem kontinuierlichen Zubau von Erneuerbaren Energien erreichen wir in der Kategorie Strom neu den 1. Platz (2017/2018: 2. Platz). Dazu beigetragen haben unter anderem die ewz-solarzüri-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden, die erste hochalpine Solar-Grossanlage an der Albigna Staumauer sowie die beiden norwegischen Windparks Stigafjellet und Måkaknuten.

Neues Handlungsfeld Intelligente Stromnetze

Das Benchmarking 2020 betrachtet acht statt wie bisher sieben Handlungsfelder: Unternehmensstrategie, Vorbildwirkung, Produktion aus erneuerbaren Energien, Gewässerschutz, Lieferung aus erneuerbaren Energien, Energiedienstleistungen, Förderprogramme und tarifliche Massnahmen. Neu hinzugekommen ist in der diesjährigen Studie das Handlungsfeld Intelligente Netze (Smart Grids). Nicht zuletzt dank innovativen und wegweisenden Smart-Grid-Projekten in Green City erreicht ewz im Bereich Strom ein 94%-ige Zielerreichung und überschreitet als erster Energieversorger in dieser Kategorie die 90%-Marke.

Vorreiterrolle im Bereich Energielösungen

Für die Wärme- und Kälteversorgung nutzt ewz bereits seit 20 Jahren lokal vorhandene Ressourcen und setzt so komplexe Energielösungen umwelt- und klimafreundlich um. So beispielsweise beim Fischermätteli-Areal im bernischen Burgdorf oder dem Energieverbund Altstetten und Höngg in der Stadt Zürich, der im Oktober 2020 seinen Betrieb aufgenommen hat. Dieser nutzt zum Heizen und Kühlen von Liegenschaften als Energiequelle das gereinigte Abwasser aus dem Klärwerk Werdhölzli und der Klärschlammverwertung. Im Endausbau werden jährlich bis zu 13 Millionen Liter Heizöl eingespart, was einer Verminderung von rund 30'000 Tonnen CO₂-Emissionen bedeutet. Damit unterstützt ewz die Ziele zur 2000-Watt-Gesellschaft und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Reduktion des Ressourcenverbrauchs, der CO2-Emissionen und weiterer Luftschadstoffe und zum Klima- und Umweltschutz. Wie schon in der Studie von 2017/2018 belegt ewz mit einem Zielerreichungsgrad von 93% den 1. Rang.

Thöme Jeiziner

Thöme Jeiziner

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