Nach einer Bauphase von fast zwei Jahren hat ewz im Mai das neue Dotierkraftwerk Burvagn in Mittelbünden in Betrieb genommen. Die Anlage ist Teil der Konzessionsverlängerung des Kraftwerks Tiefencastel West. Der Zürcher Stadtrat hatte rund 4 Millionen Franken für den Bau des Kraftwerks bewilligt (Medienmitteilung vom 26. Juni 2024).
Das neue Dotierkraftwerk ermöglicht es, die vorgeschriebene Restwasserabgabe ökologisch sinnvoll und energetisch effizient umzusetzen: Es stellt sicher, dass in der Restwasserstrecke der Julia jederzeit genügend Wasser verbleibt. Gleichzeitig wird die bestehende Höhendifferenz am Wehr Burvagn genutzt, um Strom zu erzeugen. Möglich wird dies durch eine vertikalachsige Kaplanturbine, die flexibel auf die stark schwankenden Restwassermengen reagieren kann. Mit der neuen Anlage produziert ewz jährlich zusätzlich bis zu einer Gigawattstunde erneuerbaren Strom, was dem Verbrauch von rund 220 durchschnittlichen Bündner Haushalten entspricht (4500 kWh/a). Die Energie wird direkt ins regionale Verteilnetz eingespeist.
ewz investiert bevorzugt dort in erneuerbare Energien, wo die natürlichen Ressourcen für die jeweilige Technologie am besten verfügbar und die Anforderungen von ewz in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit, Umweltverträglichkeit und Akzeptanz der Investition klar erfüllt sind. Mit der Inbetriebnahme des neuen Dotierkraftwerks Burvagn bekräftigt ewz sein starkes Engagement für die Wasserkraft und unterstreicht das langfristige Engagement von ewz im Kanton Graubünden. Wo immer möglich wurden deshalb lokale Planer sowie Gewerbebetriebe für die Realisierung des neuen Dotierkraftwerks berücksichtigt.

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