Was fördern wir?

  • Anlagen, die Strom aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen (z.B. Solaranlagen)
  • Effiziente elektrische Anlagen oder Geräte (z.B. Haushaltgeräte)
  • Stromsparmassnahmen
  • Anlagen, die einen Beitrag zur Treibhausgasreduktion leisten (z.B. Sonnenkollektoren und Wärmepumpen)
  • Analysen über realisierbare Stromsparpotenziale 
  • Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zur rationellen Erzeugung und Verwendung von Elektrizität sowie zum Ersatz von fossilen Energieträgern
  • Bildungs- und Sensibilisierungsmassnahmen

Wer kann profitieren?

Beitragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen und Institutionen. Voraussetzung für eine Förderung ist, dass eine Massnahme im Versorgungsgebiet von ewz umgesetzt wird.

Gerne beraten wir Sie umfassend zum Thema und unterstützen Sie beim Beantragen von Fördergeldern.

2000-Watt-Gesellschaft

Die 2000-Watt-Gesellschaft ist eine energiepolitische Vision. Sie vereinbart die nationalen Effizienzvorgaben der Energiestrategie 2050 mit den internationalen Klimazielen von Paris 2015. Die Stimmberechtigten der Stadt Zürich haben sich im Jahr 2008 dafür entschieden, die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft zu verfolgen. Damit nehmen sie eine Vorbildfunktion ein und unterstützen gleichzeitig die lokale Wertschöpfung.

Die Ziele der 2000-Watt-Gesellschaft:

  • Der Primärenergieverbrauch pro Person beträgt max. 2000 Watt
  • Die CO₂-Emission pro Person und Jahr beträgt max. 1 Tonne

Pauschale Förderbeiträge für Anlagen

Solarstromanlagen (Photovoltaik) über 2 kWp
  • ewz fördert Solarstromanlagen über 2 kWp. 
  • Der Förderbeitrag beträgt maximal 30% der aktuellen Referenzinvestitionskosten des BFE. 
  • Wir führen eine Erfolgskontrolle durch und nehmen eine Beitragskürzung vor, wenn der Sollertrag von derzeit 855 kWh/kWp unterschritten wird. 
  • Bei Solarstromanlagen sind die Förderbeiträge nicht kumulierbar mit weiteren Förderbeiträgen. Anlagen, welche eine Einmalvergütung (KLEIV/GREIV) oder die kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) erhalten oder die Herkunftsnachweise (HKN) veräussern, sind nicht beitragsberechtigt.

Thermische Sonnenkollektoranlagen

  • Sonnen-Flachkollektoranlagen mit einer Fläche von bis zu 200 m² und von bis zu 10% der Energiebezugsfläche (EBF) erhalten einen Förderbeitrag von CHF 300 pro m² Aperturfläche. 
  • Wenn weitere (z. B. kantonale) Förderbeiträge ausbezahlt werden, kürzen wir die 2000-Watt-Beiträge so, dass die Summe der Beiträge CHF 300 pro m² nicht übersteigt.
  • Anlagen müssen mindestens die europäische Norm EN 12975 erfüllen und/oder das Solarkeymark-Label, das SPF-Qualitätslabel oder ein gleichwertiges Qualitätslabel tragen.
  • Liegenschaften, welche an ein Fernwärmegebiet angeschlossen werden können, erhalten keine Beiträge.
Wärmepumpen
  • Gefördert werden Luft/Wasser-, Sole/Wasser- und Wasser/Wasser-Wärmepumpen. Der Beitrag richtet sich nach den vermiedenen Treibhausgasemissionen (Fördersatz CHF 70 pro Tonne THG) respektive den nicht amortisierbaren Mehrkosten. 
  • Um die vermiedenen Treibhausgasemissionen zu ermitteln, bestimmen wir eine Referenzanlage mit Gas oder Erdöl basierend auf der Objektadresse. 
  • Für die nicht amortisierbaren Mehrkosten führen wir eine standardisierte Kostenrechnung durch. 
  • Für Anlagen über 100 kW führen wir eine einjährige Erfolgskontrolle durch und ermitteln die effektive Jahresarbeitszahl. Ist diese zu tief, kann dies zu einer Beitragskürzung führen.
  • Wärmepumpen müssen mindestens die Norm EN 255, bzw. EN 14511 erfüllen und/oder das D-A-CH-Zertifikat, die WPZ-Buchs-Prüfung oder ein gleichwertiges Qualitätslabel tragen.
  • Wärmepumpen müssen mit erneuerbarem Strom betrieben werden.
  • Liegenschaften welche an ein Fernwärmegebiet angeschlossen werden können, erhalten keine Beiträge.
Energieverbunde
  • Gefördert werden leitungsgebundene Energieversorgungen zur Wärmelieferung mit Gebietsauftrag, Gebietskonzession oder einer vergleichbaren energiepolitischen Legitimation.
  • Der Beitrag richtet sich nach den vermiedenen Treibhausgasemissionen (Fördersatz CHF 70 pro Tonne THG) respektive den nicht amortisierbaren Mehrkosten.
  • Beitragsberechtigt sind Grundeigentümerschaften, die ihre Lie­genschaft anschliessen, und die Betreiberschaft der leitungsge­bundenen Energieversorgung.
  • Weitere Bedingungen und Möglichkeiten auf Anfrage.

Wer kann von Förderbeiträgen profitieren?

Beitragsberechtigt sind Private, Unternehmen und Institutionen, sofern sie die Massnahme im Versorgungsgebiet von ewz, also in der Stadt Zürich oder in einer der beitragsberechtigten Ortschaften im Kanton Graubünden, umsetzen.

Region Ortschaften
Zürich Stadt Zürich
Domleschg Almens, Feldis, Fürstenau, Fürstenaubruck, Paspels, Pratval, Rodels, Rothenbrunnen, Scharans, Scheid, Trans, Tumegl/Tomils
Heinzenberg Cazis, Dalin, Flerden, Masein, Portein, Präz, Sarn, Summaprada, Tartar, Tschappina (ohne Fraktion Glas), Urmein
Rheintal Says, Trimmis, Untervaz
Albulatal Lantsch/Lenz, Mutten
Oberhalbstein Bivio, Cunter, Marmorera, Mulegns, Parsonz, Riom, Rona, Salouf, Savognin, Sur, Tinizong

Achtung: Bitte reichen Sie das Antragsformular für Anlagen oder Energieverbunde spätestens fünf Wochen vor Baubeginn ein.

Weitere Förderprogramme

Den bewussten Umgang mit unseren Energieressourcen unterstützen wir mit verschiedenen weiteren Förderprogrammen und Energiespartipps.

Häufige Fragen