ewz ist eine Dienstabteilung des Departements der Industriellen Betriebe der Stadt Zürich. Der Direktor und die Bereichsleitenden bilden die Geschäftsleitung von ewz. Rund 1’200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon rund 100 in Graubünden, stehen täglich für Sie im Einsatz.

Tradition und Fortschritt seit 1890.

Die wichtigsten historischen und politischen Ereignisse in einer kurzen Chronik zusammengefasst.

  • ewz belegt in der neusten Benchmarking-Studie des Bundesamtes für Energie den ersten Platz und ist sehr nahe am Ziel des idealen Energieversorgers. Auch im «Sustainable Cities Index 2016» ist Zürich in puncto Energieversorgung auf dem ersten Platz.
  • Gemeinsam mit den Industriellen Betrieben der Stadt Lausanne wird ein Energie-Contracting für ein neues Sport- und Freizeitzentrum finanziert. ewz baut damit seine Tätigkeit in der Westschweiz weiter aus.
  • Das Unternehmen baut die Dienstleistungen für Solarenergie aus und beantragt einen Rahmenkredit von 10 Mio. CHF beim Gemeinderat.
  • «New Business Solar» soll die Voraussetzungen schaffen, dass sich ewz in diesem Bereich erfolgversprechend engagieren kann.
  • ewz weiht die komplett erneuerte Werkseilbahn Albigna ein.
  • Erwerb des Windparkportfolios Atlanic im Süden von Schweden. Die Gesamtleistung beträgt 60 MW (Beteiligung ewz: 51%).
  • Installation des grössten Batteriespeichers der Schweiz in Zürich-Affoltern. Die schwankende Solarstromproduktion wird zeitlich auf den Strombedarf abgestimmt.
  • ewz lanciert ewz.meinsolar und baut Hauseigentümern Photovoltaikanlagen aufs Dach.
  • Die Aue «Chly Rhy» in Rietheim wird eingeweiht. ewz hat sich an der Renaturierung mit CHF 1,5 Mio. aus dem
    naturemade star-Fonds beteiligt.
  • Das Wasserkraftwerk Castasegna im Bergell ist neu naturemade star-zertifiziert. Es ist mit 100 MW Leistung das grösste Ökostrom-Kraftwerk der Schweiz.
  • Weltneuheit in Zürich-Oerlikon: Im neuen ewz-Unterwerk werden erstmals SF6-freie Schaltanlagen installiert.
  • Erste Offshore-Investition von ewz beim Windpark Butendiek. Die Gesamtleistung beträgt 288 MW. Beteiligung von 4,9%.
  • ewz tritt seine Übertragungsleitungen (380/220 Kilovolt) offiziell an die Swissgrid AG ab. 
  • Inbetriebnahme des Windparks Epinette in Frankreich. Die Beteiligung von ewz am Windpark entspricht dem durchschnittlichen jährlichen Stromverbrauch von 13‘000 Stadtzürcher Haushalten.
  • Einführung des Nachhaltigkeitsmanagements und Verstärkung des Engagements nachhaltige Energieversorgung.
  • Beteiligung von Mieterinnen und Mietern an einer Solarstromanlage dank ewz.solarzüri.
  • ewz.zürinet: Fokus auf  komplette Erschliessung von Schwamendingen sowie Teilen von Höngg und Altstetten. Ende Dezember: 145‘000 Breitbandanschlüsse.

2013.

  • ewz erwirbt in der französischen Region Nord-Pas-de-Calais den Windpark Epinette.
  • Intensivierung der Zusammenarbeit mit innovativen Partnern wie Hochschulen und Unternehmen, zum Beispiel mit der Firma Electrochaea im Rahmen eines Pilotprojekts im Bereich der Speichertechnologie «Power-to-Gas».
  • Eine Turbine des Windparks Høg-Jæren, an welchem ewz beteiligt ist, gewinnt im norwegischen Wettbewerb «Windkrieger des Jahres» den ersten Preis.
  • Als eines der ersten Schweizer Unternehmen beteiligt sich ewz an einem Offshore-Windpark. Der Standort des Projekts Butendiek liegt 32 Kilometer westlich der Nordseeinsel Sylt und weist mit einer durchschnittlichen Windgeschwindigkeit von 9,8 Metern pro Sekunde ideale Verhältnisse auf.

2012.

  • In Spanien geht das weltweit erste kommerzielle Solarthermiekraftwerk ans Netz. Die Anlage Puerto Errado 2bei Murcia besteht aus 376 000 Solarspiegeln. ewz ist Mitglied des Konsortiums.
  • Die Lataria Engiadinaisa SA (LESA) erhält gemeinsam mit ewz den Schweizer Solarpreis für die Hochtemperatur-Solaranlage auf dem Dach der LESA.
  • Die Stadt Zürich erhält dank eines wesentlichen Beitrags von ewz zum dritten Mal die Auszeichnung Energiestadt Gold und ausserdem den European Energy Award Gold.

2011.

  • Vor über 50 Jahren haben die Bergeller Kraftwerke ihren Betrieb aufgenommen. Inzwischen sind die Anlagen Bondo, Lizun, Albigna und Forno technisch erneuert und teilweise mit dem Qualitätslabel naturemade star zertifiziert. Die Kraftwerke produzieren jährlich rund 460 Gigawattstunden Strom und decken damit einen Fünftel des Verbrauchs der Stadt Zürich.
  • Inbetriebnahme des neuen Kleinkraftwerks Nandrò in Graubünden.

2010.

  • ewz beteiligt sich am Windpark Høg-Jæren in der Nähe von Stavanger (Norwegen).
  • Mit zwei Pilotprojekten werden wertvolle Erfahrungen gesammelt: mit der Geothermie-Bohrung im Triemli-Quartier und einer Brennstoffzelle, die der dezentralen Stromversorgung mit Wärmenutzung dient.
  • Abschluss der Erneuerungsarbeiten an den Primäranlagen im Bergell.

2009.

  • Ab 1. Januar 2009 können Kundinnen und Kunden mit einem jährlichen Stromverbrauch ab 100 000 Kilowattstunden je Verbrauchsstätte ihren Stromlieferanten wechseln.
  • Die Stimmberechtigten bewilligen einem neuen 200-Millionen-Rahmenkredit. ewz kann in Windenergie investieren (durch Bau oder Einkauf). Unter anderem erwirbt ewz in Niedersachsen 11 Windturbinen.
  • Bis 2018 will ewz die eigene Windenergieproduktion um jährlich 100 bis 200 Gigawattstunden Strom erhöhen.
  • Einführung der ewz-Stromprodukte, die in Zürich seit 2006 bekannt sind, im ewz-Versorgungsgebiet Graubünden. Rund die Hälfte der Kundinnen und Kunden entscheiden sich trotz des Preisaufschlages
  • für ewz.naturpower.
  • ewz.zürinet, das moderne Glasfasernetz der Stadt Zürich, wird zügig ausgebaut.

2008.  

  • ewz erwirbt Anteile aus dem Windpark Crussow im deutschen undesland Brandenburg. Die Beteiligung umfasst drei Windturbinen.
  • naturemade star-Zertifizierung des ewz-Kraftwerks Wettingen nach umfassenden Erneuerungsarbeiten.
  • 75-Jahre-Jubiläum ewz-Kraftwerk Wettingen.
  • Mit 761,9 Mio. CHF Gesamtertrag übertrifft ewz das Vorjahresergebnis um 97 Mio. CHF.
  • Am 11. November 2008 beschliesst das Stadtzürcher Volk mit grossem Mehr, die Zielsetzung der 2000-Watt-Gesellschaft in der Gemeindeordnung festzuschreiben.

2007.  

  • Das Schweizer Parlament stimmt dem neuen Stromversorgungsgesetz zu. Der Markt wird schrittweise geöffnet, die Versorgungssicherheit gestärkt und die erneuerbaren Energien und die Energieeffizienz efördert.
  • Die Stimmberechtigten der Stadt Zürich beauftragen ewz, ein modernes Breitbandnetz auf Glasfaserbasis zu bauen und zu betreiben.

2006.  

  • 100-Jahre-Jubiläumsfeier der ewz-Kraftwerke in Mittelbünden.
  • Zürich macht sich auf den Weg zur 2000-Watt-Gesellschaft. Der Zürcher Stadtrat konzentriert sich in der Amtsperiode 2006 bis 2010 auf eine nachhaltige Umwelt-, Energie- und Klimaschutzpolitik.
  • Einführung neuer Stromprodukte: Die Kundinnen und Kunden haben die Wahl zwischen konventionellen und ökologischen Stromprodukten.

2005.  

  • 50-Jahre-Jubiläumsfeier der ewz-Kraftwerke im Bergell.
  • Zustimmung des Gemeinderats zum Beitritt von ewz zur unabhängigen nationalen Übertragungsnetzgesellschaft Swissgrid AG.

2004.  

  • Gründung der unabhängigen nationalen Übertragungsnetzgesellschaft Swissgrid AG zur Sicherung der Stromversorgungszuverlässigkeit und zur Stärkung der Position im europäischen Umfeld.
  • Der Plan Lumière in der Stadt Zürich bewährt sich: Das dezente Beleuchtungskonzept prägt das städtische Nachtbild wohltuend und dient anderen Städten als Vorbild.

2003.

  • Deutliche Ablehnung der Atominitiativen «Strom ohne Atom» mit 68 Prozent (Stadt Zürich: 54 Prozent) und «Moratorium Plus» mit 58 Prozent (Stadt Zürich: 45 Prozent) durch die Schweizer Stimmberechtigten.
  • Das Stimmvolk der Stadt Zürich stimmt dem Rahmenkredit im Umfang von 75 Mio. CHF für das neue Geschäftsfeld Energiedienstleistungen zu.
  • Rekordgewinn bei ewz: Bei einem Umsatz von 600 Mio. CHF können 55,2 Mio. CHF an die Stadtkasse abgeliefert werden.
  • Für die Dienstleistung «unabhängige Installationskontrolle» gründet ewz mit der «ewzert ag» eine neue Firma.

2002.

  • Das Elektrizitätsmarktgesetz (EMG) wird von den Schweizer Stimmberechtigten mit 52 zu 48 Prozent abgelehnt. Somit kommt es vorerst zu keiner Liberalisierung im Schweizer Strommarkt.

2001.

  • Neue Ökostromprodukte im Angebot: Premium Solar und Premium Water. Beide werden als erste Produkte mit dem neu geschaffenen Qualitätszeichen «naturemade star» ausgezeichnet.

2000.

  • Das ewz-Kraftwerk Höngg erhält als erstes Kraftwerk in der Schweiz das Qualitätslabel naturemade star.
  • Gründung der Swiss Citypower AG, bei der ewz Aktionär ist und den ersten Verwaltungsratspräsidenten stellt.
  • Ablehnung der Vorlage zur Ausgliederung von ewz aus der Stadtverwaltung durch das stadtzürcherische Stimmvolk
  • (Stimmbeteiligung 26 Prozent).

1999.

  • Gründung der Swiss Mountain Power AG und der ETRANS AG.

  • Verabschiedung der ewz-Umweltpolitik und der neuen Markenstrategie (neues Erscheinungsbild).

  • Inbetriebnahme des neuen Druckschachtes Tinizong und des modernisierten Stauwehrs Burvagn
  • Ausserbetriebnahme des 50-kV Netzes.

1998.

  • Auszeichnung der ewz-Solarstrombörse mit dem Schweizer und dem Europäischen Solarpreis.
  • Inbetriebnahme Unterwerk Benken.
  • Stilllegung Unterwerk Selnau.
  • Erstmalige Durchführung des ewz.gigathlons.

1997.

  • Start der ewz-Solarstrombörse.
  • Erste Party in der stillgelegten Maschinenhalle ewz-Unterwerk Selnau (ewz electric energy nights).

1996.

  • Einweihung Unterwerk Zeughaus.
  • Neues ewz-Leitbild.
  • Erste Ausstellung im Unterwerk Selnau: «Wie viel Wärme braucht der Mensch?».

1994. Einweihung des neuen Betriebsgebäudes Oerlikon mit einem «Tag der offenen Tür».

1992.

  • 100 Jahre ewz!
  • Ausbaustand der Stromverteilung in der Stadt Zürich: 800 Kilometer verlegte 11/22-Kilovolt-Kabel, 3'100 Kilometer verlegte Sekundärkabel, 33'500 installierte Hausanschlüsse, 270'000 installierte Stromzähler. 

1991.

  • Einweihung des Kleinkraftwerks Murettobach im Bergell.
  • Krediterteilung für das photovoltaische 500 kW-Solarkraftwerk Moos in Zürich-Wollishofen.
  • Einweihung des Beratungs- und Informationszentrums «ewz elexpo» am Beatenplatz (heute ewz-Kundenzentrum).

1990.

  • Einweihung des Unterwerks Prada in Tiefencastel
  • Baubeginn des neuen Betriebsgebäudes in Zürich-Oerlikon.

 

1989.

  • Ablehnung des Ausstiegs aus der Kernenergie im stadtzürcherischen Alleingang.
  • Annahme des städtischen Stromsparbeschlusses.

1987. Einweihung des Unterwerks Irchel als 14. Unterwerk auf Stadtgebiet.

1986. Einweihung der Staumauer Solis. Reaktorunglück in Tschernobyl.

1984. Erweiterung der Beteiligung der AKEB: Kernkraftwerk Cattenom in Frankreich und Kernkraftwerk Leibstadt. 

1983. Einweihung des umgebauten Kraftwerkes «Am Giessen». Erste Studie für ein Solarkraftwerk im Bergell. 

1979. Betriebsaufnahme Kernkraftwerk Gösgen. Bugey II und III (Beteiligung der AKEB) in Frankreich erstmals am Netz.

1978. Einweihung des Kraftwerks Rothenbrunnen. 

1973. Stromspartag unter dem ewz-Motto «Masshalten – Abschalten». Gemeindebeschluss über die Beteiligung am Kernkraftwerk Gösgen mit 15 % des Aktienkapitals und an der AKEB (Aktiengesellschaft für Kernenergiebeteiligungen). Inbetriebnahme Limmatwerk Höngg.

1971. Bezug Werkhof Herdern. Einweihung der Ausbauarbeiten im Oberhalbstein: Wasserfassung Nandro, Ausbau des Kraftwerkes Tinzen, Kraftwerk Tiefencastel Ost.

1970. Inbetriebnahme des Unterwerks Sempersteig; erste gekapselte SF6-Schaltanlage in der Schweiz.

 

1969. Gründung des Konsortiums Kernkraftwerk Gösgen. Übernahme des Kraftwerkes «Am Giessen» in Höngg von der Firma Waser.

1964. Schaltanlage Sils als erste 380-kV-Anlage der Schweiz in Betrieb.

1963. Am 17. Januar Stromausfall in der ganzen Schweiz wegen zu hoher Stromeinfuhr während der Nacht.

1961. Einweihung der Bergeller Kraftwerke. Erste Stromproduktion der Kraftwerke Hinterrhein.

1959. Gemeinderatsbeschluss für den Bau des Bondasca-Werkes im Bergell. Erste Stromproduktion der Bergeller Kraftwerke in der Zentrale Löbbia.

1956. Marmorera-See erstmals gefüllt. Beteiligung an den Kraftwerken Hinterrhein AG mit 19,5% des Aktienkapitals.
 
1955. Beteiligung an der Studiengesellschaft für den Bau und Betrieb eines Atomreaktors. Beteiligung an der Blenio Kraftwerke AG mit 17 Prozent des Aktienkapitals.

1954. Die Zürcher Stimmbürger genehmigen einen Kredit von 175 Mio. CHF für die Kraftwerke im Bergell. Die vier Wasser-und Pumpspeicherkraftwerke Löbbia, Castasegna, Bondo und Lizun liefern zusammen Strom für fast 100 000 städtische Haushalte.

1952.
Fertigstellung des totalen Umbaus des ewz-Kraftwerks Letten. Gleichzeitig mit der verstärkten Nutzung des Limmatwassers wird der Wasserstand des Zürichsees neu reguliert.

1949.

  • Betriebsaufnahme des ewz-Kraftwerks Tiefencastel.
  •  Die Zürcher Stimmbürger genehmigen den Bau des Marmorerastausees für 85 Mio. CHF.
  • Gründung des Konsortiums Maggia Kraftwerke; Beteiligung von ewz mit 10 Prozent.

1946. Baubeschluss für ein neues Betriebsgebäude am Beatenplatz.

1943. Gründung des Konsortiums Kraftwerke Hinterrhein.

1940. Inbetriebnahme des Verbundunterwerks Mettlen

 

1933. Inbetriebnahme des Kraftwerkes Wettingen.

1932. Inbetriebnahme des Unterwerks Selnau.

1924. Inbetriebnahme des Kraftwerks Wägital; erstes Partnerwerk der Schweiz. ewz und NOK sind zu je 50 % beteiligt.

1920. Beteiligung an der AG Bündner Kraftwerke und an der Schweizerischen Kraftübertragung AG.

1919. Krediterteilung für die Umformerstation Drahtzug.

1917. ewz erhält die Genehmigung für den Bau des Heidsee-Werkes (Lenzerheide–Solis).

1916. Erste Vorarbeiten für die Erlangung einer Konzession im Wägital, zusammen mit den EKZ.

1909.
Dank des Pioniergeistes der Ingenieure und Erbauer fliesst der Strom durch die rund 140 Kilometer lange Übertragungsleitung von Graubünden in die Stadt Zürich.

1908. Betriebsaufnahme der Trafostation Schlachthof. Trafostation Frohalp und Erweiterung der Trafostation Guggach.

1906. ewz erhält die Genehmigung für den Bau des Albulawerks mit Maschinenhaus in Sils im Domleschg.

1905. Kraftwerk Letten: Inbetriebnahme einer 1500-kW-Dampfturbine der Firma BBC, Baden.

1902. Mehrere Mittelbündner Gemeinden treten ihre Konzessionen zur Nutzung der Wasserkraft an die Stadt Zürich ab.

1900. Die Elektrifizierung der Strassenbahn und die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung lassen den Strombedarf ansteigen.

 

 

1897. Erweiterung des Kraftwerks Letten durch den Einbau von zwei Dampfdynamos mit je 1000 PS Leistung. Der Letten-Strom treibt erst die angrenzenden Industriebetriebe und ab 1897 auch die elektrische Strassenbahn an.

1893. Am 1. Januar 1893 wird das Lettenwerk offiziell eingeweiht und das junge Elektrizitätswerk wird zu einer eigenständigen Abteilung innerhalb der Stadtverwaltung. Gleichzeitig steigt der Strombedarf der Stadt Zürich sprunghaft an, denn am selben Tag erfolgt die Eingemeindung von elf Nachbargemeinden. Zürich ist über Nacht zur ersten Grossstadt der Schweiz mit über 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern geworden.

1892.
Die Stadtgemeinde stimmt im Jahre 1890 dem Entscheid des Stadtrates zu und genehmigten Bau und Betrieb eines gemeindeeigenenElektrizitätswerks. Das Elektrizitätswerk (EW) wird im Jahr 1892 gegründet und ist zuerst dem städtischen Wasserwerk angegliedert. Die erste öffentliche Stromabgabe an das Zürcher Hotel Viktoria findet am 3. August 1892 statt.

1890. Beschluss der Gemeindeversammlung von Zürich für die Einführung der elektrischen Beleuchtung in der Stadt Zürich und den Bau des Kraftwerks Letten.

 

Die Stadt Zürich setzt sich nicht erst seit dem Entscheid zur 2000-Watt-Gesellschaft für Energieeffizienz und eine hohe Umweltqualität ein. Begeben Sie sich auf eine Zeitreise und erfahren Sie, welche Meilensteine die Stadt Zürich seit dem Ende des 19. Jahrhunderts bis heute auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Stadt erreicht hat.

In Zusammenarbeit mit dem Gesundheits- und Umweltdepartement (UGZ) und ewz entstand die Chronik zur 2000-Watt-Gesellschaft (Stand April 2017).